Private Equity & Venture Capital

Bei Private Equity wird das eingesetzte Kapital überwiegend in nicht börsennotierte Unternehmen investiert. Ziel der Private Equity Fonds ist es das Unternehmen innerhalb eines gewissen Zeitraumes (ca. 2 - 12 Jahre) durch Unterstützung im finanziellen Bereich sowie auch durch Managementunterstützung zum Exit zu führen. Das heißt der Betreiber zieht sich nach diesem Zeitraum aus dem Unternehmen zurück und verkauft seine Anteile an der Börse. Ziel dieser Anlageform ist es eine überdurchschnittlich Rendite von 15 bis 25% pro Jahr zu erwirtschaften.

Immer mehr Privatanleger im Private Equity Bereich

Bisher dominierten Banken sowie auch Versicherungen im Private Equity Bereich den Markt. Dies lag unter anderem an den hohen Mindesteinlagesummen von mehreren Millionen. Dank sogennanter Private Equity Fonds hat nun auch der Privatanleger die Chance sich an der renditestarken Anlageform zu beteiligen.

Unterschied zwischen Private Equity und Venture Capital

Die Begriffe Private Equity sowie auch Venture Capital stammen beide aus den USA. Venture Capital bezeichnet die Investition in junge Unternehmen (z.B. High Tech). Private Equity hingegen beteiligt sich vorrangig an etablierten Unternehmen. Genau genommen handelt es sich bei Venture Capital um einen Teilbereich von Private Equity.

Phasen der Investition von Private Equity

  • Early-Stage (Frühphasenfinanzierung)
    Konzept, Gründung, Markteintritt
  • Expansion-Stage (Wachstumsfinanzierung)
    Unternehmenserweiterung
  • Later-Stage
    Gesellschafterwechsel, Börsengang

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